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Morgen, Kinder, wird´s was geben

Stand:

Für viele Verbraucher sind Feiertage und Festlichkeiten ein Anlass, um Freunden und Verwandten aus der Ferne eine Freude zu bereiten. Egal ob Grußkarten oder höherwertige Geschenke –­ die Auswahl an Versandmöglichkeiten, die sich Verbrauchern auf dem Postmarkt bietet, ist vielfältig. Wir wollten daher wissen, ob und mit welcher Versandform Verbraucher Grußkarten und Co. zu Weihnachten verschicken. Insgesamt 272 Verbraucher teilten uns ihre Erfahrungen zu diesem Thema mit.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Klassische Grußkarten zu Weihnachten versenden Verbraucher gewöhnlich mit einem einfachen Brief – digitale Grüße werden eher weniger verschickt.
  • Kleinere Aufmerksamkeiten bis zu einem Wert von 20€ geben viele Verbraucher unversichert und nicht nachverfolgbar als Päckchen oder als einfachen Brief auf den Weg – was jedoch mit einem gewissen Risiko verbunden ist.
  • 43,8% der Befragten versenden zu Weihnachten keine höherwertigen Geschenke über 20€. Bei denjenigen, die höherwertige Geld- oder Sachwerte versenden, ist das Sicherheitsbedürfnis allerdings recht stark ausgeprägt.
Weihnachtsgeschenk per Post versenden
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Der Gruß per einfachem Brief

Zu bestimmten Anlässen, unter anderem auch zur Weihnachtszeit, werden häufig Grußkarten an Freunde und Verwandte versendet. Dies geschieht heutzutage entweder analog oder digital.

Beinahe die Hälfte der Umfrageteilnehmer (47,8 %) versendet Grußkarten, ohne weitere Geld oder Sachwerte, für gewöhnlich klassisch mit einem einfachen Brief. 16,2 % der Befragten versenden für gewöhnlich digitale Grüße, d. h. per E-Mail, über soziale Netzwerke oder Messenger Apps. Verbraucher versenden Weihnachtsgrüße demnach noch immer auf klassische Art und Weise per analogem Brief. Ebenso viele der Befragten verschicken zur Weihnachtszeit überhaupt keine Grußkarten. Die Postkarte nutzen 15,8 % der Befragten.

Geld und Sachwerte per post versenden

 

Kleine Aufmerksamkeiten werden tendenziell eher unversichert verschickt

Einige Verbraucher nutzen zur Weihnachtszeit aber auch die Möglichkeit, den Liebsten in der Ferne kleine Aufmerksamkeiten zukommen lassen. Kleinere Geschenke wurden hierbei definiert als Geld- und Sachwerte, welche 20 € nicht überschreiten.

Mehr als ein weiteres Drittel der Umfrageteilnehmer verschickt Geld- und Sachwerte bis zu 20 € unversichert und nicht nachverfolgbar (ohne Sendungsnummer) in Form von Päckchen (25,7 %), einfachen Briefen (9,9 %) oder als Warensendung (1,1 %). Dieser Umstand ist jedoch nicht ganz risikofrei und kann, auch bei kleineren Geld- und Sachwerten zumindest ärgerlich sein. Im Fall eines Verlusts der Sendung würde der Paketdienstleister nicht haften. Ob Verbraucher dieses Risiko allerdings bewusst eingehen oder mangels Informationen gar nicht wissen, dass z.B. Päckchen nicht versichert sind, bleibt jedoch ungeklärt.

Die versicherten und nachverfolgbaren Varianten (mit Sendungsnummer) in Form von Paketen (16,5 %), Einschreiben (11 %) oder Wertbriefen (1,8 %) nutzen hingegen nicht ganz so viele der Befragten wie die unversicherten Varianten. Fast ein Drittel (30,5 %) der Befragten versendet zur Weihnachtszeit keine kleineren Aufmerksamkeiten an Freunde und Verwandte.

Bei der Betrachtung nach Alter lassen sich keine wirklich eindeutigen Tendenzen erkennen. Interessant erscheint jedoch, dass über 60-Jährige für den Versand kleinerer Aufmerksamkeiten tendenziell eher die sicherheitsbewussten Varianten Paket oder Einschreiben nutzen (zusammen 38,4 %) als andere Altersgruppen (z.B. 25-39 Jahre: zusammen 31 % und 40-59 Jahre: zusammen 18,6 %).


Tipp:

Wir empfehlen, auch bei kleineren Geld- und Sachwerten Möglichkeiten des versicherten Versands zu nutzen.

Für Gutscheine oder Geld im Umschlag eignet sich beispielsweise ein Wertbrief.

Geschenke mit einem Sachwert können als Pakete in versicherter und nachverfolgbarer Form auf den Weg gegeben werden. Geht dennoch etwas verloren, kann der Schaden so zumindest beim Paketdienst geltend gemacht werden.


 

Höherwertige Geschenke: Wenn überhaupt, dann versichert

Viele der Umfrageteilnehmer (43,8 %) verschicken zu Weihnachten keine Geschenke, welche einen Geld- oder Sachwert von 20 € übersteigen. Basierend auf der Umfrage lässt sich damit folgende Tendenz erkennen: Mit steigendem Geld- bzw. Sachwert sinkt der Anteil an Verbrauchern, die zu Weihnachten Sendungen in die Ferne senden.

Immerhin noch knapp ein Drittel der Verbraucher (32,7 %) verschickt höherwertige Geschenke per versichertes Paket, 8,8 % als Päckchen. Bei denjenigen, die höherwertige Geschenke versenden, ist das Sicherheitsbedürfnis recht stark ausgeprägt. Auf den versicherten und nachverfolgbaren Versand höherwertiger Geschenke entfallen hier 41,5 % (Pakete, Wertbriefe und Einschreiben).

teuere Geschenke per Post versenden

 

Bei der Betrachtung nach Altersgruppen lässt sich unter anderem erkennen: Der Anteil an Versendern von höherwertigen Geschenken sinkt mit zunehmendem Alter. Während 36,6 % der Befragten im Alter von 25-39 Jahren angaben, für gewöhnlich keine höherwertigen Geld- und Sachwerte zu Weihnachten versenden, waren es bei den 40-59-Jährigen bereits 44,3 %, bei den über 60-Jährigen sogar 49,3 %.

Die Ergebnisse basieren auf einer Online-Umfrage mit 272 Personen. Die Umfrage wurde im Rahmen des Projektes „Post-Ärger“ im Zeitraum vom 23.11.2018 bis zum 31.12.2018 auf der Seite www.post-ärger.de durchgeführt.

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