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Tipps rund um Paketdienstleistungen

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Hier finden Sie unsere Tipps für den Paketversand. Damit Sie als Versender und Empfänger auf der sicheren Seite sind.

Paket auf dem Rollband

Paketversand

On

Vor dem Versand

Hände tippen an der Tastatur
Foto: funkyfrogstock  / Fotolia.com

Vergleichen Sie die Angebote: Unterschiedliche Paketdienstleister bieten unterschiedliche Dienste an. Abgesehen von Preisunterschieden, unterscheidet sich auch die Art der Zustellung: Manche Unternehmen Versuchen nur einmal zuzustellen, während andere bis zu drei Mal an die Tür kommen, bevor sie das Paket in eine Filiale oder einen Shop zur Abholung umleiten oder es ggf. an den Absender zurückschicken.

Unterschiedliche Preise können sich insbesondere aufgrund der Größe oder des Gewichts des Pakets ergeben. Wenn Sie die Maße Ihres Pakets/Päckchens kennen, können Sie vorab auf den jeweiligen Internetseiten der Paketdienstleister die Preise und Liefer-/Zustellbedingungen prüfen.

Achten Sie auf den Unterschied zwischen einem Päckchen und einem Paket: Ein Päckchen ist in der Regel günstiger und bei kleiner sowie leichter Ware eine günstige Alternative. Bei einem Päckchen ist eine Sendungsverfolgung und damit die Beobachtung, wo sich das Päckchen befindet, nicht bei allen Paketdienstleistern möglich. Außerdem ist es im Falle von Verlust oder Beschädigung je nach Anbieter nicht oder nur in geringer Höhe von zum Beispiel 50 Euro versichert. Bei einem Paket kann der Lieferstatus über die Sendungsverfolgung beobachtet werden. Der Inhalt des Pakets ist bis zu 500 Euro, je nach Anbieter sogar bis zu 750 Euro versichert. Übersteigt der Inhalt Ihres Pakets den Warenwert von 500 bis 750 Euro, können Sie prüfen, ob der Paketdienstleister eine Zusatzversicherung oder eine spezielle Versandart anbietet. Bitte beachten Sie die jeweiligen Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Paketdienstleister. Wenn Sie unsicher sind, fragen Sie vor dem Versand nach der richtigen Versandart.

Wenn Sie sicher gehen wollen, dass Ihr Paket oder Päckchen zu einem bestimmten Zeitpunkt ankommt, denken Sie an den rechtzeitigen Versand. Die Paketdienstleister geben zum Teil unterschiedliche Regellieferzeiten an. Diese können Sie im Vorfeld über die entsprechenden Internetseiten recherchieren.

Aber beachten Sie: Die Regellieferzeiten werden nicht garantiert, so dass es sinnvoll ist, das Paket ein paar Tage eher auf den Weg zu bringen.

Die richtige Verpackung

Pakete und Päkchen
Foto: Wiski / Fotolia.com

Jedes Paket hat einen langen und strapaziösen Weg vor sich: Es wird mit dem Lkw transportiert, läuft über hunderte Meter Fördertechnik und Rutschen, bevor es in ein Zustellfahrzeug geladen wird, um schließlich bei Ihnen ausgeliefert zu werden.

Die Paketdienstleister weisen in der Regel darauf hin, dass das Paket auch einen Sturz aus 80 cm bis zu einem Meter Höhe verkraften muss. Entsprechend ist daher die Verpackung zu wählen. Sie sollten die kleinstmögliche Verpackungsgröße für Ihre Waren auswählen, damit der Inhalt nicht im Paket hin und her rutschen kann. Wichtig ist, dass gleichzeitig genügend Platz für Polsterungen bleibt. 5 cm Rand gepolstert mit geeignetem Material sollten hier ausreichen. Bei empfindlichen Waren ist von Zeitungspapier, das sich beim Sturz eindrückt, abzuraten. Geeignete Materialien können zum Beispiel Luftpolsterfolie (Bläschenfolie) sowie Verpackungschips (die es auch als Biovarianten gibt) sein.

Die Verwendung eines möglichst kleinen Pakets empfiehlt sich auch aus Kostengründen: Die zu zahlenden Versandkosten richten sich oft nach dessen Außenmaßen.

In bestimmten Fällen ist es nicht ratsam, die Ware im Originalkarton zurückzusenden. Elektrogeräte wie Fernseher, aber auch Haushaltsgeräte (Staubsauger, Mikrowelle) werden häufig im so genannten Palettenversand transportiert. Hierbei werden die Pakete gerade nicht automatisch über Förderbänder sortiert. Die Verpackung wird deswegen deutlich weniger strapaziert. Einen normalen Paketversand halten die Verpackungen häufig nicht aus. Um Ärger zu vermeiden sollten Sie zusätzlich zum Originalkarton eine passende Umverpackung sowie polsterndes Material verwenden.

Was tun bei Beschädigung?

Beschädigter Paket
Foto: tiero / Fotolia.com

Pakete sind gegen Beschädigung und Verlust versichert. Die Höchstgrenze weicht bei den verschiedenen Paketdienstleistern leicht voneinander ab. Meistens liegen Beträge zwischen 500 und 750 Euro. Beachten Sie, dass bei Päckchen der Versicherungschutz deutlich stärker abweicht: Je nach Paketdienstleister sind Päckchen gar nicht oder nur in geringer Höhe versichert.

Wenn die versandte Ware beschädigt ist, sollten Sie sich unmittelbar an den Absender des Pakets wenden, denn dieser ist Vertragspartner des Paketdienstleisters. Für ihn ist es daher wichtig, schnellstmöglich mit dem Paketdienstleister in Kontakt treten zu können, um gegebenenfalls den Schaden zu regulieren. Hierzu hat er in der Regel nur sieben Tage nach Ablieferung des Pakets Zeit.

Sollte das Paket offensichtlich beschädigt sein, Flüssigkeit verlieren oder sich nach zerbrochenem Glas/Porzellan anhören, sollten Sie es entweder in Anwesenheit des Zustellers öffnen und den Schaden durch den Zusteller festhalten lassen, oder die Annahme verweigern. Nehmen Sie das Paket trotz offensichtlicher Beschädigung an, sind Sie im Streitfall in der Beweispflicht und müssen darlegen, ob die Beschädigung durch den Absender oder den Paketdienstleister verursacht worden ist. Da Ihnen diese Beweisführung nur schwer möglich sein wird, kann dies den Verlust möglicher Erstattungsansprüche bedeuten.

Was tun bei Verlust?

Paketnummer
Foto: Shawn Hempel / Fotolia.com

Besonders ärgerlich ist es, wenn das Paket gar nicht ankommt. Über die Sendungsverfolgung (durch Angabe der Paketnummer) können Sie prüfen, wo sich Ihr Paket befindet. Die Verfolgung kann Ihnen helfen herauszufinden, an welcher Stelle im Liefervorgang etwas schief gelaufen ist. Kommt das Paket gar nicht an oder soll es an eine bestimmte Person ausgeliefert worden sein, die Ihnen nicht bekannt ist, sollten Sie die Hotline oder den E-Mail-Kunden-Kontakt des Paketdienstleisters nutzen, um Ihr Anliegen zu schildern. Liegt Ihnen die Paketnummer nicht vor, bitten Sie den Absender um Prüfung des Vorgangs und um Mitteilung der Paketnummer.

Taucht das Paket dennoch nicht wieder auf und geht die versandte Ware damit verloren, sollten Sie sich an den Absender des Paketes wenden. Da er der Vertragspartner des Paketdienstleisters ist, kann nur er einen Nachforschungsauftrag stellen. Dazu muss er den genauen Paketinhalt angeben, den Wert des Paketinhalts z.B. durch eine Rechnung belegen und den Einlieferungsbeleg vorweisen.

Paketzustellung

Paketzustellung
Foto: Andrey Burmakin / Fotolia.com

Die meisten Paketdienste behalten sich in ihren Vertragsbedingungen die sogenannte Ersatzzustellung an Nachbarn vor. Das kann unter Umständen sehr praktisch sein, da der Nachbar im Gegensatz zum Paket-Shop leichter erreichbar ist.

Grundsätzlich muss kein Nachbar ein fremdes Paket annehmen. Sobald er unterschreibt, muss er es aber sorgfältig verwahren – und sollte es dem Empfänger nicht einfach vor die Tür stellen. Denn dann haftet er unter Umständen dafür, wenn das Paket wegkommt. Sprechen Sie sich nach Möglichkeit mit Ihren unmittelbaren Nachbarn ab, wenn Sie Pakete erwarten.

Wenn Sie einen Abholschein im Briefkasten vorfinden, um das Paket an einem anderen Standort abzuholen (Filiale, Paketshops etc.), achten Sie auf Folgendes: In der Regel haben Sie zwischen 7 und 10 Werktagen Zeit, das Paket abzuholen. Informationen dazu finden Sie auf der Benachrichtigung. Auch der Samstag gilt als Werktag. Den Benachrichtigungsschein müssen Sie nicht zwingend bei der Abholung vorlegen. Die Legitimation kann auch allein über Ihren Ausweis erfolgen. Soll jemand anderer das Paket abholen, muss er von Ihnen bevollmächtigt werden. Dafür sieht die Benachrichtigung in der Regel schon ein auszufüllendes Feld vor. Auch hier gilt, dass sich der Abholende mit einem Ausweis legitimieren muss.

Möchten Sie das Paket weder bei einem Nachbarn hinterlegen lassen noch sonst irgendwo abholen, haben Sie die Möglichkeit, mit dem jeweiligen Paketdienstleister eine Abstellgenehmigung (Garagenvertrag) zu vereinbaren. Hierbei handelt es sich um ein "Versteck auf Ihrem Grundstück" das Sie benennen können. Der Zusteller darf Ihr Paket dann dort hinterlegen. Bitte beachten Sie: Sollte das Paket an diesem Ort verloren gehen, haftet der Paketdienstleister nicht. Eine Abfalltonne, die in der Zwischenzeit geleert werden könnte, eignet sich nicht als Ablageort.

Wollen Sie zwingend ganz persönlich das Paket erhalten? Dann klären Sie mit dem Versender, ob das Paket in Form der "eigenhändigen Zustellung" versandt werden kann, so dass nur Sie persönlich zur Entgegennahme berechtigt sind. Dies kann gegebenenfalls mit einem Aufpreis verbunden sein.

Wunschzustellung

Paket Wunschzustellung
Foto: detailblick-foto / Fotolia.com

Viele Paketdienstleister bieten die Möglichkeit an, einen Wunschtermin für die Lieferung der erwarteten Sendung zu vereinbaren. Dies macht immer dann Sinn, wenn Sie Pakete nur an bestimmten Tagen entgegennehmen können oder Sie schon wissen, dass Sie am angekündigten Zustelltag nicht zu Hause sind. Bei einigen online-Shops können Sie schon im Bestellvorgang den Wunschtermin auswählen.

Genauso ist es möglich, einen Wunschnachbarn, Wunsch-Paketshop oder eine Wunschfiliale anzugeben. In der Regel geht dies über die Homepage der Anbieter. Sie benötigen dazu in der Regel die Sendungsnummer und die detaillierten Empfängerinformationen (Name, Adresse).

 

 

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